Modellbahn Club Guben

Wir können auch größer

Eine H0-Anlage für unseren Club
Am Mittwoch, dem 09.März 2016 war es soweit. Die HO-Anlage unseres Modellbahnfreundes Jörg Jaenecke wurde in die Räume unseres Clubs überführt. Die Anlage besteht aus 6 Teilen mit den Abmessungen von je 1,30 x 1,90 m, die sich zu einer Anlage von 1,90 x 7,80 m zusammen setzen lassen.

Wie kam es zur Übernahme der Anlage?
Besuchern fragten uns auf den Ausstellungen immer wieder nach einer HO-Anlagen. Antwort: Wir sind TT Bahner. Aber warum nicht auch den Gedanken an die Spur HO ausleben.

In dieser Situation bot uns Jörg im Spätherbst seine im Aufbau befindliche HO-Anlage zur Übernahme an. Die Entscheidung darüber wurde zur Jahreshauptversammlung im Februar 2016 gefällt. Um es ehrlich zu sagen, die Meinung war zwiespältig, abgesehen vom Platzbedarf fürchteten viele einen zusätzlichen zu hohen Arbeits- und Pflegeaufwand , der mit unserem doch recht geringen Personalbestand nicht zu schaffen sei .Doch unser Modellbahnfreund Christian Mahrenholz, der die Anlage aus eigener Anschauung kannte, beruhigte die Gemüter und verwies auf deren Arbeitszustand . Erst als Jörg großformatige Farbfotos und den Gleisplan vorlegte, schlug die Meinung endgültig zu Gunsten der Übernahme der Anlage um.

Doch lesen wir nun die Angaben von Jörg zu seiner Anlage selbst.
Die übergebene Anlage entstand ab 2005 aus einer abgewrackten Vorgängeranlage, diese hatte eine Abmessung von 1,90 x 3,90 m und wurde nun auf die o. g. Maße erweitert.
Sie hat keine spezielle landschaftliche Bindung und ist Epochen frei mit rollendem Material ab etwa Epoche III zu befahren .In der Anlage wurden ohne die ebenfalls vorhandene Straßenbahn etwa 140 m Gleis verbaut, verbunden mit 32 Weichen. Beim Bau wurde speziell auf die Schaffung langer Paradestrecken zum Präsentieren langer Züge Wert gelegt.
So ist z.B. kein Bahnsteiggleis kürzer als 2,40 m.
Der realisierte Gleisplan besteht aus zwei mehrfach verschlungenen Kreisen, einet für den Personenverkehr, der anderefürdenGüterverkehr .Der Betrieb erfolgt analog im Blockstreckensystem mittels einer Diodenmatrix . Dabei sind 6 Blöcke im Kreis für den Personenverkehr und weitere 9 Blöcke für den Kreis des Güterverkehrs Vorgesehen.
Die bisherige Signalausrüstung besteht aus 12 Block- und 4 Einfahrsignalen.Im Gleisplan ist desweiteren ein BW- Anbau vorgesehen.Der bisherige Zeitaufwand für diese Anlage beträgt nach Jörg's Angaben 284 Stunden.
In der Phase des Weiterbaus im Club wird Jörg schwerpunktmäßig die Bauleitung übernehmen.Er kennt die Schaltung, die seiner Meinung nach sehr bedienungssicher ist.
Nun gilt es, die Kräfte zu sammeln und die Anlage für eine erste Ausstellung vorzubereiten.

Werner Schulz

 

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